Wer zum ersten Mal eine Übersetzung benötigt, wird entweder zu den gelben Seiten greifen und zu seinem Erstaunen feststellen, dass dem Eintrag oft nicht zu entnehmen ist, welche Sprache(n) der Übersetzer eigentlich anbietet. Oder er bemüht Google, um neben einigen Angeboten von Übersetzern oder Übersetzerbüros, die auf die gesuchte Sprache spezialisiert sind, auf eines der zahllosen Institute zu stoßen, die „alle Sprachen, alle Fachrichtungen” anbieten und deren Angebot in der Sprache, die benötigt wird, in jedem Fall sehr begrenzt ist.
Schon um Kosten zu sparen lohnt es sich, die Vermittlungstätigkeit, die letzten Endes von diesen Büros betrieben wird, in Eigenregie zu betreiben. Eine kurze Suche beim Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer (dort links den Verweis „Datenbank” anklicken) unter Angabe der gewünschten Sprache und weiterer Kriterien sollte das gewünschte Ergebnis liefern. Im norddeutschen Raum sind des weiteren die Assoziierten Dolmetscher und Übersetzer in Norddeutschland von Bedeutung, mit ähnlichen Suchmöglichkeiten und Kriterien der Mitgliedschaft. Für die dort aufgeführten Mitglieder gelten transparente und einheitliche Regeln:
Die Suchmaske enthält zudem die Möglichkeit einen Postleitzahlbereich und ein Spezialgebiet anzugeben, so dass die in Frage kommenden Ansprechpartner leicht eingegrenzt werden können.
Im Gegensatz zu einem anonymen Vermittler bietet dieses Vorgehen den Vorteil, dass Sie Ihren Ansprechpartner kennen und anhand der Qualifikationen zumindest ansatzweise beurteilen können, wie gut der Übersetzer für die Aufgabe geeignet ist.